Aufwendungen für den Aufbau

Die  Gesamtkosten  für  den  Aufbau  der  Wohnstätte HAUS RENGOLD  beliefen sich vor ca. 16 Jahren auf rund 8,5 Mio. €  (16,5 Mio. DM). Dank der Bewohner mit ihrem Anteil an Eigenleistung (durch Mitarbeit und Finanzierung), dank der Vereinsmitglieder sowie der GLS Gemeinschaftsbank eG und der Bank für Sozialwirtschaft AG als kompetente Partner,  konnte  ein  bis  heute  tragendes  Finanzierungskonzept  entwickelt  werden.

Zusammen mit der GLS Gemeinschaftsbank eG und durch das Vertrauen unserer Bewohner, Vereinsmitglieder und Freunde (durch Mietvorauszahlungen und Mitglieder-darlehen) war es möglich, HAUS RENGOLD durch               Haus Esche zu erweitern. Im Sommer 2012 konnten die ersten Bewohner in unseren Neubau einziehen. Die Kosten für den Erweiterungsbau Haus Esche lagen bei rund 9 Mio €.

Ein wesentlicher Finanzierungsbaustein ist nach wie vor die Mietvorauszahlung auf 

40 Jahre. Die Mietvorauszahlung ist ein Finanzierungsbaustein unser Bewohnerinnen und Bewohner, die uns ein Stück Unabhängigkeit von den Banken ermöglicht, indem die BewohnerInnen Miete für 40 Jahre vorauszahlen. Diese Vorauszahlung ist für die BewohnerInnen einerseits viel günstiger als die monatliche Miete, da wir für diese Beträge keine Zinsen und Tilgungen für die Bankdarlehen aufbringen müssen. Andererseits  ist  dieser Vorteil eine angemessene Entschädigung dafür, dass die Bewohner für dieses Geld keine weiteren Erträge am Kapitalmarkt erzielen können.

Die Gemeinschaftsflächen im Hause werden durch monatliche Gemeinschafts-flächenpauschalen finanziert, die auf alle Bewohner im HAUS RENGOLD verteilt werden.

Zusammenfassend: 

Die rund 8,5 Mio. € für die Bestandsbauten, sowie die Kosten für den Erweiterungsbau in Höhe von rund 9 Mio. € setzen sich derzeit zusammen aus:

Mietvorauszahlungen auf 40 Jahre –Eigenmitteln aus Spenden und Mitgliederbeiträgen – sowie Krediten der GLS Gemeinschaftsbank eG und der Bank für Sozialwirtschaft AG und nicht zuletzt aus vielen zinsgünstigen Mitgliederdarlehen.

Die Kosten der Bankdarlehen und der Mitgliederdarlehen werden über die Miete der BewohnerInnen refinanziert.